

Ihr habts schon gemerkt, wir stehen auf die Hamburger Band peters. Ein Interview mit der Band findet ihr deswegen in Podcast Nummer 35, die komplette Akustiksession, die wir mit Sänger Torben und Keyboarder Jöbst im Altonaer Proberaum aufgenommen haben, gibt es in diesem Artikel. Akustisch klingen die Jungs mal sowas von anders, als auf ihrer ziemlich geilen neuen Platte auf dem Label unterm durchschnitt.
In der momentanen Veröffentlichungsflut an Deutschrockkapellen aufzufallen ist schon eine Kunst. “Auffallen durch Umfallen” heißt in diesem Sinne das Debütalbum der sechs quirligen Quergeister von peters., dessen programmatischer Titel sich als Handlungsanweisung zur Totalverweigerung entpuppt. So fällt die Bezeichnung der Musik auch auffallend schwer. Die knalligen Post-Hardcore-Attacken widersprechen lautstark den mit Pop liebäugelnden Refrains. Die Rhythmustruppe frickelt wild hinter den unikalen Gesangslinien und schmeißt sich zarten Pianosoundflächen an den Hals. Der Text dazu seziert Szenepolizisten und tritt Trends mit zynischen Gänsefüßchen. Was ist das? Nun, hier ist alles fühl- und tanzbar zugleich. Ein abgefunkter Zappeltanz.
Der Titel “Auffallen durch umfallen” beschreibt dabei vor allem die Live Auftritte der Jungs sagt Torben. Wenn peters. auf der Bühne mal wieder durchdrehen. Erleben konnten wir das in der letzten Zeit bei der Release Party im Jäger Ende März, als der Band haufenweise Tangas von den Instrumenten hingen und im Vorprogramm von Kettcar. Das nächste Konzert von peters. gibts am 12.5. in der Astra Stube.
PETERS. subjekt-objekt (iLIVE Acoustic Session)


