
Es gibt sie noch: kostbare Kleinode in der Indiemusik. Die Hasenschaukel als Veranstaltungsort ist so eines – das prasselnde Feuer auf dem Bildschirm, die psycho Puppenlampen, das sensationelle Essen und nicht zu letzt die Konzerte. Am letzten Wochenende hat sich der Amerikaner Cedarwell (mit richtigem Bart) kurzfristig angemeldet und mit Johannes Mayer (mit bisschen Bart) Verstärkung aus Münster mitgebracht. Zwei Songwriter völlig unterschiedlicher Art: Cedarwell hat traditionelle Countrywurzeln eines kirchlichen Elternhauses und dazu ein Gott gegebenes Entertainmenttalent zwischen Verzweiflung und Coolness. Johannes Mayer dagegen ein berührendes Organ und melancholische Akustik Popsounds im Sinne des ersten Coldplay Albums.Wer beim Konzert war, dem wird es mit Sicherheit warm ums Herz, denkt er zurück an die Songs von Erik alias Cedarwell, bei denen er zwischen Flüsterton und lautem Aufstampfen und Luftmachen hin und her pendelt oder wie er immer wieder seine Songs unterbricht, um durchs Fenster glotzende Leute hineinzuwinken, denn das Konzert war umsonst.Eine Akustiksession mit Cedarwell, aufgenommen in unserer Küche hört ihr im nächsten Podcast, der am 25.3. erscheint. Einen Konzertmitschnitt von beiden Künstlern gibt es jetzt und hier.Johannes Mayer – Better For A While (Live at Hasenschaukel 15.3.08)
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Johannes Mayer – Put your lights on (feat. Erik Neave) (Live at Hasenschaukel 15.3.08)
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Cedarwell – Wake Up! (Live at Hasenschaukel 15.3.08)
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Cedarwell – I was afraid (Live at Hasenschaukel 15.3.08)
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Cedarwell – Wisconsin Skies (Live at Hasenschaukel 15.3.08)
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Cedarwell – Smoky Mountains (Live at Hasenschaukel 15.3.08)
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